Sitzungsberichte
Aus der Sitzung des Abwasserzweckverbandes "Unteres Kochertal" vom 15.10.2013
Aus der Sitzung des Abwasserzweckverbandes „Unteres Kochertal“ vom 15.10.2013
Erweiterung der Kläranlage
Ein Vertreter des Ingenieurbüros hat den Mitgliedern der Verbandsversammlung den Stand der Bauarbeiten direkt auf der Baustelle erläutert.
Die beiden Kombibecken sind fertig gestellt und wurden mit Grundwasser befüllt, damit die Druck- und Dichtigkeitsprüfungen durchgeführt werden können. Die Erdanfüllungen und Profilierungen werden je nach Wetterlage hergestellt. Die Dacheindeckungen im Maschinenhaus und Treppenturm sind abgeschlossen. Die Leitungsarbeiten (Luftleitungen, Schlammabzugsleitungen, Rücklaufschlammleitungen, Auslaufleitungen etc.) werden intensiviert. Die Montage der Fenster, Türen und Tore haben ebenfalls begonnen. Die Ausschreibung der Ausbaugewerke (Heizungsanlage, Zimmerarbeiten, Schlosserarbeiten, Sanitärausstattung, Laborausstattung und Zaunanlage) werden in den Wintermonaten vorbereitet und veröffentlicht.
Rechenanlage und Containereinhausung
In der Verbandsversammlung am 23. Oktober 2012 wurde entschieden, eine Einhausung für die Rechengutcontainer/Auswurf Rechengut als Anbau des Rechengebäudes herzustellen und die Rechenanlage mit Rechengutwäscher zu erneuern. Die technische Ausrüstung wurde an die Firma Werkzeug und Funktion aus Ober-Moerlen zum Gesamtpreis von 82.336,10 € vergeben. Für die restlichen Gewerken werden beschränkte Ausschreibungen durchgeführt.
Neubau Regenüberlaufklärbecken (RÜKB) KT 14 in Kochertürn
Der Auftrag für die technische Ausrüstung des Regenüberlaufklärbeckens KT 14 wurde an die Firma bgu, Bretzfeld zum Angebotspreis von 182.144,26 € vergeben.
Änderung der Aufwandsentschädigungssatzung
Die Aufwandsentschädigungssatzung wurde zum 01. Januar 2008 letztmals angepasst, nachdem sie zuvor 17 Jahre unverändert war. Die neue Satzung mit den geänderten Sätzen tritt zum 01. Januar 2014 in Kraft.
Wirtschaftsplan 2014 beschlossen
Das Planvolumen des Erfolgsplanes umfasst 1.702.956 € und 5.065.300 € der Vermögensplan des Jahres 2014. Die Betriebskostenumlage steigt gegenüber dem Vorjahr um rd. 90.000 €. Gründe dafür sind, dass sich die Betriebskosten einer erneuerten erweiterten Kläranlage nur schwer kalkulieren lassen. Genaue Zahlen lassen sich frühestens im Wirtschaftsplan 2016 darstellen. Für den Betrieb einer modernen Kläranlage ist ein hohes Potential von breitem Spezialwissen erforderlich. Der Ausbau der Regenwasserbehandlung erfordert einen höheren Betriebsaufwand. Ab 2014 sind drei Vollzeitkräfte aktiv und ein Mitarbeiter ist dann in der Freizeitphase der Altersteilzeit. Ab September 2014 ist vorgesehen, eine Ausbildungsstelle als Fachkraft für Abwassertechnik zu besetzen. Im Vermögensplan sind die Planmittel hauptsächlich für die Erweiterung der Kläranlage bereitgestellt. Die Gerätschaften auf der Kläranlage sollen für rd. 40.000 € erneuert und ergänzt werden. Die reguläre Tilgung (Altdarlehen) beträgt rd. 48.000 €. Mit Inbetriebnahme der neuen Kläranlage beginnt auch die Tilgung. Diese wird über die Abschreibung finanziert. Die Zinsumlage beträgt insgesamt rd. 191.000 €, die die Verbandsgemeinden aufbringen müssen. Der Wirtschaftsplan wird nun dem Regierungspräsidium zur Bestätigung der Gesetzmäßigkeit vorgelegt. Danach wird der Festsetzungsbeschluss veröffentlicht.
Entschlammung der Klärteiche
In der letzten Verbandssitzung wurde die Entschlammung der Klärteiche und des Fischteiches vergeben. Die Fa. Wedel aus Weihenzell konnte die Entschlammung (beste Wetterbedingungen) problemlos durchführen. Es wurden rd. 3.737 m³ Klärschlamm zur landwirtschaftlichen Verwertung in den Gemeinden Riedenheim, Bieberehren und Röttingen abtransportiert. Die Entsorgungskosten betrugen 142.305 €. Im Frühjahr ist die restliche Entschlammung des Fischteiches geplant.
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