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Geflügelpest – Landratsamt erlässt Allgemeinverfügung

Artikel vom 18.02.2020

Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet eingerichtet
In einem Kleinbestand mit Geflügel in der Gemeinde Bretzfeld im Hohenlohekreis wurde der Ausbruch der Geflügelpest mit dem hochpathogenen Influenza A Virus H5N8 amtlich festgestellt.
Um eine Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern, wurden ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um den betroffenen Betrieb eingerichtet.
Die Restriktionsgebiete erstrecken sich damit auch auf Teile des Landkreises Heilbronn. Im Sperrbezirk liegen nur Teile der Gemeinde Obersulm. Im Beobachtungsgebiet liegen vollständig Wüstenrot, Löwenstein, Lehrensteinsfeld, Ellhofen, Eberstadt und Langenbrettach, nur teilweise betroffen sind Weinsberg, Neuenstadt a.K., Hardthausen a.K., Untergruppenbach und Obersulm.
Per Allgemeinverfügung hat das Landratsamt Heilbronn nun verfügt, dass Geflügelhalter bestimmte Maßnahmen zum Schutz ihrer Tiere treffen müssen, wie etwa die Stallpflicht (Aufstallung) für Geflügel.
Die Allgemeinverfügung mitsamt ihren Maßnahmen sowie einer Karte mit einer genauen Abgrenzung der Restriktionsgebiete ist unter www.landkreis-heilbronn.de/amtliche-bekanntmachungen abrufbar.
Geflügelpest, umgangssprachlich auch Vogelgrippe genannt, ist hochansteckend für Vögel und verläuft mit schweren allgemeinen Krankheitszeichen. Eine Ansteckung von Menschen durch HPAI H5N8 ist unwahrscheinlich.
Weitere Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) auf den Seiten des Friedrich-Löffler-Institutes: www.fli.de.
Das Landratsamt hat ein Info-Telefon eingerichtet   Telefonnummer: 07131 994-8000.

Kontakt mit kranken oder toten Vögeln unbedingt vermeiden

Nachdem im Hohenlohekreis der Ausbruch der Geflügelpest amtlich festgestellt wurde, ist es denkbar, dass auch im Landkreis Heilbronn Tiere davon befallen sein könnten. Die Geflügelpest - auch Vogelgrippe oder aviäre Influenza genannt - ist eine Tierseuche, die folgende Vogelarten betrifft: Wasservögel, Gänse, Schwäne, Möwen, Hühner, Puten, Fasane, Rabenvögel, Greifvögel und Störche.
Um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, sollte unbedingt ein direkter Kontakt zu kranken oder verendeten Vögeln vermieden werden. Wird ein toter Vogel gefunden, muss dies umgehend der Stadt- oder Gemeindeverwaltung mitgeteilt werden. Außerhalb der regulären Dienstzeiten ist die Integrierte Leitstelle Heilbronn (Telefonnummer: 07131 27080) darüber zu informieren.
Um der Seuche wirksam entgegenwirken zu können, ist es wichtig, dass dem Veterinäramt des Landratsamtes Heilbronn alle Geflügelhaltungen bekannt sind, auch Kleinstbestände. Falls Geflügel gehalten wird und dies dem Veterinäramt noch nicht mitgeteilt wurde, ist dies dringend nachzuholen.
 

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