Stadt Aktuell: Stadt Neuenstadt am Kocher

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Infos Coronavirus

Artikel vom 01.08.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
es scheint fast, als wären wir im gewohnten Alltag angekommen - auch wenn man von "Alltag" in unseren KTEs und Schulen noch lange nicht sprechen kann. Ich bitte Sie: Handeln Sie weiterhin verantwortungsbewußt und solidarisch. Halten Sie Abstand und halten Sie sich an die Hygieneregeln.

Bitte bleiben Sie gesund. Es grüßt Sie herzlich,
Ihr
Norbert Heuser
Bürgermeister

Hotline
Hotline des Landkreises Heilbronn: Telefonnummer: 07131 994-8050, von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr sowie von Montag bis Donnerstag von 13:30 Uhr bis 16 Uhr.
Landesgesundheitsamt: Telefonnummer: 0711 904-39555, von Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 18 Uhr
Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.
Vorab können Sie sich über folgendes Schema des Landratsamtes Heilbronn selbst einschätzen: Zum Download.
Bitte begeben Sie sich nicht auf bloßen Verdacht hin in die Notaufnahme Ihres örtlichen Krankenhauses oder in Ihre Hausarztpraxis!

Bei weiteren Fragen zu den entsprechenden Maßnahmen in Neuenstadt kontaktieren Sie bitte die Stadtverwaltung Neuenstadt a. K. unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07139 97-300 oder per E-Mail.

Hier: Aktuelle Corona-Verordnungen (geändert 16.07.2020)

Aktuelle Fassung der Corona-Verordnung (gültig bis 31.08.2020): Zum Download

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Landesregierung Baden-Württemberg ein Beherbergungsverbot erlassen. Weitere Informationen finden Sie hier: Beherbergungsverbot für Übernachtungsgäste aus anderen Bundesländern.

Die wichtigsten Änderungen ab 1. Juli:

  • Ab dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen. Die Regelungen dazu finden Sie jetzt in Paragraf 9.
  • Ab dem 1. Juli ist bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden kein Hygienekonzept wie in Paragraf 5 gefordert mehr nötig. Dies gilt etwa für Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern.
  • Ab dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
  • Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.
  • Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben.
  • Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.
  • Clubs und Diskotheken dürfen weiterhin nicht öffnen. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen sowie jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes im Sinne von § 2 Absatz 3 des Prostituiertenschutzgesetzes bleiben ebenfalls untersagt.
  • Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben bestehen.

Das Eindämmen der Corona-Pandemie war in Baden-Württemberg mit vereinten Kräften aller sehr erfolgreich. Momentan ist das Infektionsgeschehen stabil in einem niedrigen Bereich und gut zu kontrollieren. Mit der neuen überarbeiteten Corona-Verordnung können viele Einzelverordnungen entfallen. Zudem gibt es etwa beim Sport weitere Lockerungen.

Die neue Corona-Verordnung des Landes gilt ab dem 1. Juli. Sie ist nicht nur komplett neu gestaltet und übersichtlicher als zuvor, sondern es entfallen dann auch viele Beschränkungen. Die neue Corona-Verordnung regelt viele Dinge allgemein, die bisher in verschiedenen Einzelverordnungen festgelegt waren. Zum Beispiel die Maskenpflicht für bestimmte Branchen oder Hygieneanforderungen. Diese wurden nun vereinheitlich und dadurch entfallen viele der bisherigen Einzelverordnungen zum 1. Juli.

Diese Ressortverordnungen bleiben zusätzlich zur allgemeinen Corona-Verordnung bestehen:

Die folgenden Einzelverordnungen entfallen: Verordnung Einzelhandel, Verordnung Vergnügungsstätten, Verordnung Kosmetik und medizinische Fußpflege/körpernahe Dienstleistungen, Verordnung Beherbergungsbetriebe, Verordnung Freizeitparks, Verordnung Gaststätten, Verordnung Bordgastronomie, Verordnung private Veranstaltungen, Verordnung Veranstaltungen, Verordnung Indoor-Freizeitaktivitäten, Verordnung Maskenpflicht in Arztpraxen, Verordnung Berufsbildung, Verordnung Allgemeine Weiterbildung und freie schulische Bildung.
Das bedeutet aber nicht, dass in diesen Bereichen keine Regelungen mehr gelten. Die jeweiligen Anforderungen sind in der allgemeinen Corona-Verordnung festgehalten.

Allgemeine Arbeitsschutzrichtlinien: Zum Download.

Unser Alltag mit dem Coronavirus

  • Über die aktuelle Lage im Landkreis Heilbronn berichtet das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg auf seiner Homepage. In einer Tabelle sind alle Fallzahlen aufgelistet, im darunter befindlichen Archiv sind die täglichen Lageberichte zu finden. Darin wird die Situation ausführlicher beschrieben und die Entwicklung der Zahlen aufgezeigt: Zur Homepage.
  • Zudem hat die Landesregierung Baden-Württemberg einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-VO veröffentlicht: Zum Download.

Maskenpflicht gilt:

  • für Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr.
  • nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, etwa bei Asthma oder wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist. Sie gilt auch nicht, wenn es einen anderen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt.
  • im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in U-Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen.
  • in den Verkaufsräumen von Lädengeschäften und allgemein in Einkaufszentren.
  • in Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Praxen sonstiger humanmedizinischer Berufe sowie von Heilpraktikern.
  • WICHTIG: Ein Gesichtsschild gilt nicht als Mund-Nasen-Schutz (Alltagsmaske).

So tragen Sie Ihre Masken richtig: Infoblatt zum Download.

Hier: Corona-Warn-App

Unterstützen Sie uns im Kampf gegen Corona: Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im  App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.
Zur Homepage der Bundesregierung mit weiteren Informationen, auch in anderen Sprachen, und den Download-Links: Zur Website.

Hier: Einreisebestimmungen und Quarantäne (geändert 15.07.2020)

Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern; dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Den in Satz 1 genannten Personen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Die Einreise-VO mit allen Ausnahmeregelungen: Zum Download.
Das Sozialministerium veröffentlicht eine aktuelle Liste der Risikogebiete: Zur Homepage.
Die Liste der Risikogebiete wird auch vom Robert-Koch-Institut regelmäßig aktualisiert: Zur Homepage.
Ausnahme: Die Quarantäne kann entfallen, wenn ein molekularbiologischer Test gemacht wird. Das Testergebnis darf bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nicht älter als 48 Stunden sein. Es werden Tests aus folgenden Ländern akzeptiert: Zur Homepage des RKI.

Hier: Finanzielle Soforthilfe

Das Corona-Virus hat auch große Auswirkungen für die Wirtschaft. Besonders kleine und mittlere Unternehmen und Selbständige sind betroffen. Deswegen gibt das Land in Härtefällen Zuschüsse. Dafür stehen vier Milliarden Euro bereit.

  • Einzelselbständige und Unternehmen bis fünf Beschäftigte können 9.000 Euro Zuschuss bekommen.
  • Unternehmen bis zehn Beschäftigte können bis zu 15.000 Euro Zuschuss bekommen.
  • Unternehmen bis 50 Beschäftigte können bis zu 30.000 Zuschuss bekommen.
  • Auch viele Mieter haben wegen dem Corona-Virus finanzielle Probleme. Wenn das Gebäude dem Land gehört, können sie auf Antrag ihre Miete später zahlen.

Die wichtigsten Angebote und Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie auf der Seite des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg: Zur Homepage.

Sonderprogramm KfW
Das Sonderprogramm der KfW-Bank ist jetzt auch verfügbar. Informationen zu Krediten für „Investitionen und Betriebsmittel“ finden Sie auf der Seite der KfW: Zur Homepage.
Bitte wenden Sie sich bezüglich der Anträge an Ihre Hausbank.

Hier: Infos in anderen Sprachen

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration bietet Informationen über das Coronavirus und Handlungshinweise in verschiedenen Sprachen an: Zur Homepage.

Hier: Informationen für KRITIS-Betriebe

Das Land Baden-Württemberg stellt Bescheinigung für Unternehmen der kritischen Infrastruktur bereit

Gerade bei systemrelevanten Unternehmen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur (sogenannte KRITIS-Betriebe, zum Beispiel Unternehmen der Energieversorgung, der Lebensmittelversorgung oder der Medizintechnik) soll sichergestellt werden, dass es auch in der Corona-Pandemie nicht zu Lieferengpässen kommt. Diese Unternehmen werden teilweise von ihren Zulieferern nur dann beliefert, wenn sie nachweisen können, dass sie systemrelevant sind oder zur kritischen Infrastruktur zählen. Das kann die Lieferketten dieser Unternehmen beeinträchtigen.
Deshalb stellt das Land Baden-Württemberg im Einvernehmen mit den Kommunalen Landesverbänden den Vordruck einer Bescheinigung für KRITIS-Betriebe zur Verfügung. Die Bescheinigungen können seit Dienstag, 14. April 2020, angefordert werden. Die Bescheinigung wird auf Verlangen der Unternehmen von den Ortspolizeibehörden (Stadtverwaltung) der Städte und Gemeinden am Sitz des Unternehmens oder am Ort der Niederlassung ausgestellt. Eine Anforderung kann auch per E-Mail an die jeweilige Ortspolizeibehörde erfolgen: Erforderlich sind hierfür Name, Anschrift, Ansprechpartner und die Beschreibung, warum das Unternehmen oder die Einrichtung als KRITIS-Betreiber einzuordnen ist.

Bitte richten Sie Fragen und Anträge an:
Telefon: Telefonnummer: 07139 97300
E-Mail schreiben

Die Ortspolizeibehörden stellen dann die Bescheinigungen aus. Eine Bescheinigung erhalten Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder ähnlich ernstzunehmende Folgen eintreten würden.

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