Stadt Aktuell: Stadt Neuenstadt am Kocher

Seitenbereiche

Hauptbereich

Stadt Aktuell

Infos Coronavirus

Artikel vom 27.03.2020

(Aktualisierung vom 27.03.2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir haben gemeinsam und entschlossen dafür zu sorgen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Es liegt an uns allen, die nun verschärften Maßnahmen des Landes Baden-Württemberg einzuhalten und umzusetzen.

Ich fordere Sie eindringlich auf:
Halten Sie Abstand. Bleiben Sie zu Hause.
Nur wenn wir uns alle daran halten und alle nicht notwendigen sozialen Kontakte einschränken, werden die angeordneten Maßnahmen greifen.
Bitte bleiben Sie gesund. Es grüßt Sie herzlich,
Ihr
Norbert Heuser
Bürgermeister

Bei weiteren Fragen zu den entsprechenden Maßnahmen in Neuenstadt kontaktieren Sie uns bitte unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07139 97-300 oder per E-Mail.

Unser Alltag mit dem Coronavirus

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat weitere Maßnahmen angeordnet. Ab dem 23. März 2020 gilt zusätzlich:

  1. Alle Restaurants und Gaststätten im Land müssen schließen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich.
  2. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  3. Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz, zum Wohnort, zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.
  4. Frisöre, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege müssen schließen.

Die vollstände überarbeitetet Verordnung vom 17.03.2020 bzw. 22.03.2020 mit Wirkung ab 23.03.2020 können Sie hier herunterladen: Zum Downlaod.

Hier: Finanzielle Soforthilfe

Die Landesregierung hat aufgrund der massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die baden-württembergische Wirtschaft ein branchenübergreifendes Soforthilfeprogramm aufgesetzt. Seit Mittwoch, 25. März 2020, können Soloselbstständige, gewerbliche Unternehmen und Sozialunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten ebenso wie Angehörige der Freien Berufe oder Künstler, die unmittelbar durch die Corona-Krise wirtschaftlich geschädigt sind, finanzielle Soforthilfen beantragen.

Die wichtigsten Angebote und Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie auf der Seite des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg: Zur Homepage.

Offen oder geschlossen? (geändert 26.03.2020, 12 Uhr)

Bei der folgenden Auflistung ist berücksichtigt, dass Dienstleister, Handwerker und Werkstätten generell weiter ihrer Tätigkeit nachgehen können. In der nachfolgenden Auflistung wird auf weitere bekanntgewordene Zweifelsfälle eingegangen. Sie dient als ergänzende Auslegungshilfe für die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO). Ist der Betrieb nur eines Teils einer Einrichtung nach § 4 Abs. 1 untersagt, darf der erlaubte Teil nur weiter betrieben werden, wenn er räumlich abgetrennt werden kann und die Hygiene- und Gesundheitsauflagen nach § 4 Abs. 3 eingehalten werden. Ist der Betrieb unter Beachtung dieser Vorgaben nicht möglich, sind beide Betriebsteile geschlossen zu halten.

Diese Geschäfte und Einrichtungen dürfen geöffnet bleiben: (Änderungen sind kursiv geschrieben.)

Abhol- und Lieferdienste (einschl. Online-Handel), Apotheken, Augenoptiker, Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten, Autovermietung, Car-Sharing, Bäckereien, Banken und Sparkassen, Baumärkte, Baustoffstandorte, Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze (ausschließlich zu geschäftlichen, dienstlichen oder in besonderen Härtefällen auch zu privaten Zwecken), Betriebskantinen (ohne Bewirtung externer Gäste), Bestatter, Brennstoffhandel, Campingplätze für Personen mit dortigem Erstwohnsitz, Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger, Dienstleister der Gesundheitswirtschaft (auch mobil) wie z.B. Massagepraxen mit Kassenzulassung sowie Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Drogerien mit Verkauf von Lebensmitteln oder Getränken, Ersatzteilverkauf in Werkstätten, Autoteile- und Zubehörverkauf, Fahrradwerkstätten, Freie Berufe, Medizinische Fußpflege (stationär und mobil), Gärtnereien, Gartenbaubedarf, Getränkemärkte, Großhandel, Häckselplätze, Hofläden, Hörgeräteakustiker, Hundetrainer (Einzelbetreuung), Kaminkehrer, Kfz-Werkstätten, Kioske, Landhandel mit Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut, landwirtschaftlichen Maschinen, Ersatzteilen usw., Landmaschinenreparatur, Landmaschinenersatzteile, Lebensmitteleinzelhandel, Metzgereien, Mischbetriebe des Handwerks, die daneben auch verkaufen (z. B. Schreinereien mit Küchenstudio oder Sanitärbetriebe mit Verkaufsausstellung), Musiklehrer mt Einzelunterricht, Orthopädie-Schuhmacher, Personal Trainer, Ernährungsberater und ähnliche Dienstleister in Einzelberatung, Poststellen, Postagenturen und Paketstationen (auch in Partnerfilialen, bei denen für das Kerngeschäft ein Öffnungsverbot besteht), Raiffeisenmärkte, Recyclinghöfe, Reisebüros, Sanitätshäuser, Schuh- und Schlüsselreparatur, Servicestellen von Telekommunikationsunternehmen, Spezialisierte Baustoffhändler für Farben, Bodenflächen usw., Stördienste aller Art, insbes. Schlüsseldienste, Tankstellen, Textilreinigung, Tierbedarf, Verkauf von Jägereibedarf, Verkehrsdienstleistungen aller Art einschl. Taxi, Vermietung von Ferienwohnungen an Monteure, Versicherungsbüros, Warenlieferung und Montage, Waschsalons, Waschstraßen und Selbstwaschanlagen (ohne persönlichen Kundenkontakt), Weinverkauf (Direktvermarktung unmittelbar am Produktionsstandort, ohne Ausschank und Verkostung), Wochenmärkte, Zeitungen und Zeitschriften.

Diese Geschäfte und Einrichtungen müssen schließen: (Änderungen sind kursiv geschrieben.)

Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze (eine Beherbergung darf ausnahmsweise zu geschäftlichen, dienstlichen oder in besonderen Härtefällen auch zu privaten Zwecken erfolgen), Blumenläden, Buchhandel, Copyshops, Fahrradläden (erlaubt bleiben Fahrradwerkstätten), Fahrschulen (erlaubt bleiben Fahrschulen für LKWs), Fotostudios, Frisöre, Gaststätten und ähnliche Einrichtungen wie Cafés, Cafés in Bäckereien, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen (erlaubt bleibt der Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten), Kfz-Handel, Kosmetikstudios, Massagestudios, Nagelstudios, Outlet-Center, Piercingstudios, Schreibwarenhandel, Sonnenstudios, Spielwarenhandel, Studios für kosmetische Fußpflege, Tattoostudios, Tourismushotels, Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Wein- und Spirituosenhandlungen.

Hier: Risikogebiete, Hotline und Quarantäne (geändert 27.03.2020)

Die Lageentwicklung bezüglich des Coronavirus ist sehr dynamisch. Das Robert-Koch-Institut hat derzeit diese internationalen Risikogebiete ausgewiesen:
Ägypten: ganzes Land
Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
Iran: ganzes Land
Italien: ganzes Land
Österreich: Bundesland Tirol
Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
Spanien: Regionen Madrid, Navarra, La Rioja und Paìs Vasco
Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York
Hier finden Sie immer eine aktuelle Übersicht der Risikogebiete: Webseite RKI

Für alle Personen, die in einem Risikogebiet waren, gilt folgender Hinweis:

  • Waren Sie in einem der Risikogebiete und bekommen Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, so vermeiden Sie alle nicht notwendigen Kontakte, bleiben Sie zu Hause und beachten Sie die Husten- und Niesetikette. Setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung. Auch unter Telefon 07131 4933333 können sich Patienten täglich (auch am Wochenende) zwischen 8.00 und 22.00 Uhr informieren, was im konkreten Verdachtsfall zu tun ist.
  • Hatten Sie innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten, so kontaktieren Sie bitte umgehend das zuständige Gesundheitsamt (Telefon 07131 4933333). Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Die Allgemeinverfügung des Landratsamtes Heilbronn über die häusliche Absonderung (Quaratäne) wurde mit Wirkung zum 27.03.2020 geändert. Hier können Sie die aktuelle Version herunterladen: Zum Download.
Folgendes hat sich in der Allgemeinverfügung geändert:
- Bei vermutlich infizierte Personen (Verdachtsfälle) endet die häusliche Absonderung nach dem Eingang des negativen Befunds (Ziffer I, Nr. 1 b).
- Bei Verdachtsfällen hat die Übermittlung der Kontaktpersonenliste erst nach Eingang des positiven Befunds zu erfolgen (Ziffer I, Nr. 1 l).
- Kontaktpersonen von Verdachtsfällen müssen sich erst nach Eingang des positiven Befundes häuslich absondern (Ziffer II, Nr. 1 a).

Telefon-Hotline

  • Die SLK-Kliniken und die Gesundheitsämter von Stadt und Landkreis Heilbronn haben eine gemeinsame Telefonnummer eingerichtet und sind unter Telefonnummer: 07131 4933333 zwischen 8 Uhr und 22 Uhr zu erreichen (auch am Wochenende).
  • Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werktags zwischen 9 Uhr und 16 Uhr telefonisch unter Telefonnummer: 0711 904-39555.

Hier: Infos rund um KTEs, Schulen und Notfallbetreuung (geändert 26.03.2020)

Liebe Eltern,
 
zum Schutz der Bevölkerung müssen wir alle gemeinsam und entschlossen handeln. Es gilt, zum Wohl aller die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die baden-württembergische Landesregierung hatte daher angeordnet, ab Dienstag, 17. März 2020 alle KTEs und Schulen im Land zu schließen. Diese Anordnung gilt bis einschließlich Sonntag, den 19. April 2020.

Diese Schließung umfasst auch die Grundschulbetreuung, die Kindertagespflege, das Jugendhaus und die Mensa. Schüler- und Betriebspraktika finden nicht statt. Veranstaltungen der Einrichtungen, wie z. B. Elternabende, Schülerausflüge, Frühlingsfeste, fallen aus.
 
Es ist eine Notfallbetreuung für Kinder der KTEs, der Grundschulbetreuung, der Grundschulen sowie der weiterführenden Schulen und des SBBZ (jeweils Klassenstufe 5 und 6) eingerichtet. An dieser Notfallbetreuung dürfen Kinder nur dann teilnehmen, wenn beide Erziehungsberechtigte (bei Alleinerziehenden der Alleinerziehende) in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind.

Zur kritischen Infrastruktur zählen insbesondere
1. die in den §§ 2 bis 8 der BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisV) bestimmten Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr,
2. die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste, auch soweit sie über die Bestimmung des Sektors Gesundheit in § 6 BSI-KritisV hinausgeht,
3. Regierung und Verwaltung, Parlament, Justiz- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge (einschließlich der Einrichtungen gemäß § 36 Absatz 1 Nummer 4 IfSG), soweit Beschäftigte von ihrem Dienstherrn unabkömmlich gestellt werden,
4. Polizei und Feuerwehr (auch Freiwillige) sowie Notfall- /Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz,
5. Rundfunk und Presse,
6. Beschäftigte der Betreiber bzw. Unternehmen für den ÖPNV und den Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linienverkehr eingesetzt werden,
7. das Personal der Straßenmeistereien und Straßenbetriebe,
8. Bestatter.

Sollten Sie, liebe Eltern, beide in solch einem Bereich tätig sein, können Sie für Ihr Kind bzw. Ihre Kinder eine Notfallbetreuung beantragen. Hinweise hierzu finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Zusätzlich kann ich Ihnen mitteilen, dass wir die Gebühren für KTE- und Grundschulbetreuung für den Monat April nicht abbuchen werden.
 
In dieser Ausnahmesituation werden wir alle Einschränkungen in Kauf nehmen und auf manches verzichten müssen. Dennoch können wir mit diesen drastischen Maßnahmen die Verbreitung des Coronavirus verlangsamen. In der gewonnenen Zeit können wir noch besser medizinische Vorsorge treffen, die uns allen zugutekommen wird, und Risikogruppen vor unnötigen Ansteckungen bewahren. Ich bitte Sie um Ihre Mitwirkung und danke im Voraus für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Heuser, Bürgermeister

 

Beantragung der Notfallbetreuung:

  • Notfallbetreuung für Kinder in den Kindertageseinrichtungen (KTEs), in der Grundschulbetreuung, in der Grundschule sowie im SBBZ (1. bis 6. Klasse): Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, können ab sofort bei der Stadtverwaltung Neuenstadt einen Antrag auf Notfallbetreuung stellen. Der Antrag kann hier heruntergeladen werden: Download des Antrages
    Dieser Antrag kann per E-Mail (post@neuenstadt.de) übermittelt oder in den Briefkasten des Rathauses eingeworfen werden.
  • Notfallbetreuung für Kinder in der 5. oder 6. Klasse des Eduard-Mörike-Gymnasiums Neuenstadt oder der Helmbundschule Neuenstadt: Die Eltern werden von den Schulen direkt informiert.

Infobereiche