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Notbetreuung und Öffnung der KTEs und Grundschulbetreuungen

Artikel vom 25.05.2020

Kindertageseinrichtungen (KTEs)
Die Schließung der KTEs aufgrund der Corona-Pandemie dauert inzwischen länger als zunächst geplant. Daher freuen wir uns, dass die Landesregierung Baden-Württemberg nun schrittweise Öffnungen der KTEs beschlossen hat. Inzwischen dürfen wir in unseren KTEs einen eingeschränkten Regelbetrieb anbieten. Eingeschränkt deshalb, weil jeweils nur die Hälfte einer Kindergartengruppe anwesend sein darf.

Wichtig sind uns dabei zwei Punkte: Erstens garantieren wir weiterhin eine durchgehende Notbetreuung. Die Voraussetzungen für eine Notbetreuung finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Sollten Sie eine Notbetreuung benötigen, können Sie jederzeit einen Antrag stellen.
Zweitens möchten wir, dass alle weiteren Kinder fair behandelt werden und alle nochmals vor den Sommerferien die KTE besuchen dürfen.
Welches Kind darf nun wann in die KTE? Die Plätze der Notbetreuung sind weiterhin garantiert. Für die restlichen freien Plätze haben die Erzieherinnen die Kinder in kleine Gruppen eingeteilt. Diese Gruppen wechseln sich mit dem Besuch der KTE ab: Jede Gruppe darf immer eine ganze Woche in die KTE und muss dann zu Hause bleiben bis sie wieder an der Reihe ist. Aus organisatorischen Gründen wird nur eine 6-Stunden-Betreuung angeboten. Mit diesem rollierenden System erhalten die Eltern etwas Planungssicherheit.

Grundschulbetreuungen
Die Grundschulbetreuung darf vorerst noch nicht geöffnet werden. Wir bieten weiterhin eine Notbetreuung an.

Notbetreuung:
Seit 27. April 2020 wurde die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege, an Grundschulen sowie an den weiterführenden Schulen ausgeweitet. So werden nun auch Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse in die Notbetreuung mit einbezogen. Neu ist zudem, dass nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern grundsätzlich Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte - beziehungsweise die oder der Alleinerziehende - einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten.
Weil der reguläre Betrieb von Kindertageseinrichtungen sowie der Schulbetrieb in weiten Teilen weiterhin untersagt ist, bleibt es eine „Notbetreuung“ und kann aus Gründen des Infektions- und Gesundheitsschutzes wie bisher nur in kleineren Gruppen durchgeführt werden. Es kann deshalb im Einzelfall dazu kommen, dass die räumlichen und personellen Betreuungskapazitäten nicht ausreichen, um für alle Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen. Aus diesem Grund wird folgenden Kindern Vorrang eingeräumt:

  • bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur arbeitet und unabkömmlich ist (Liste der kritischen Infrastruktur siehe oben in der aktuellen Corona-Verordnung);
  • Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist sowie
  • Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben.

Beantragung der Notbetreuung:

  • Notbetreuung für Kinder in den Kindertageseinrichtungen (KTEs), in der Grundschulbetreuung, in der Grundschule sowie im SBBZ (1. bis 7. Klasse). Der Antrag kann hier heruntergeladen werden: Download des Antrages
    Dieser Antrag kann per E-Mail (miriam.weber@neuenstadt.de) übermittelt oder in den Briefkasten des Rathauses eingeworfen werden.
  • Notbetreuung für Kinder in der 5. bis 7. Klasse des Eduard-Mörike-Gymnasiums Neuenstadt oder der Helmbundschule Neuenstadt: Die Eltern werden von den Schulen direkt informiert und können sich bei Fragen an das jeweilige Schulsekretariat wenden.

Übersicht über die Bereiche der kritischen Infrastruktur:

  1. die in den §§ 2 bis 8 der BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisV) bestimmten Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr,
  2. die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste, auch soweit sie über die Bestimmung des Sektors Gesundheit in § 6 BSI-KritisV hinausgeht,
  3. die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, die Leistungen nach §§ 67 ff. des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch erbringen, sowie gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste, die einem Versorgungsvertrag unterliegen, und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen- und Suchtberatungsstellen,
  4. Regierung und Verwaltung, Parlament, Organe der Rechtspflege, Justizvollzugs- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge (einschließlich der Einrichtungen gemäß § 36 Absatz 1 Nummer 4 IfSG) sowie die in den § 1 Absatz 1 und § 1a genannten Einrichtungen,
  5. Polizei und Feuerwehr (auch Freiwillige) sowie Notfall- und Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr, die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Virus SARS-CoV-2 verursachten Epidemie im Einsatz sind,
  6. Rundfunk und Presse,
  7. Beschäftigte der Betreiber beziehungsweise Unternehmen für den öffentlichen Personennahverkehr und den Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linienverkehr eingesetzt werden,
  8. die Straßenbetriebe und Straßenmeistereien sowie
  9. das Bestattungswesen.

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