Klimaschutz: Stadt Neuenstadt am Kocher

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Klimaschutz

Kommunaler Klimaschutz

„Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitä-ten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klima-schutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungsein-richtungen.“

Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes

Um die gesamtgesellschaftlich vereinbarten Klimaschutzziele zu erreichen sind vor allem die Kommunen und damit auch Neuenstadt am Kocher gefordert. Zuletzt wurde in der Gemeinderatssitzung am 11. September 2017 über das Ergebnis der „Einstiegsberatung“ durch die KEA (Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg) informiert. Dabei hat die Verwaltung den Auftrag erhalten die Ausschreibung für ein Integriertes Kli-maschutzkonzeptes zu erstellen und dieses auszuschreiben. Sehr erfreulich ist, dass die Stadt bereits am 27. September 2017 aus Mitteln der Natio-nalen Klimaschutzinitiative für die Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes für Neuenstadt am Kocher einen Förderbescheid erhalten hat.

Förderkennzeichen 03K06444

Laufzeit 01.10.2017 bis 30.06.2019

Unsere Stadt hat direkte und indirekte Einflussmöglichkeiten auf Energieverbrauch und die CO2-Emissionen. Die Aufgabe „kommunaler Klimaschutz“ wird normalerweise von den Kommunen wahrgenommen, weil hier ein unmittelbarer Kontakt zu den betroffenen Bürgern sowie Gewerbe und Industrie besteht. Große Kommunen haben oftmals Fach-personal und das notwendige Know-how, um ein kommunales Klimaschutzkonzept erstel-len und abarbeiten zu können. In kleineren Gemeinden treffen diese Voraussetzungen nicht zu.

Bereits in der Vergangenheit wurden mit der energetischen Sanierung von Liegenschaf-ten (u. a. Lindenschule, Helmbundhallen, Eduard-Mörike-Gymnasium, Altes Rathaus in Stein, Backhaus in Cleversulzbach, Gemeindelle Kochertürn, Stadthalle Neuenstadt) und bei den Sanierungskonzepten zur Stadtmitte und zur Effizienzsteigerung der Straßenbe-leuchtung Bausteine in Richtung einer klimagerechten Stadtentwicklung erarbeitet. Wich-tig ist auch die Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Bürgerenergiegenossenschaft „BERN“, die die gleichen Ziele verfolgt.

Die Stadt möchte für die Weiterentwicklung und Systematisierung ihrer Energie- und Kli-maschutzaktivitäten ein Gesamtkonzept erstellen lassen. Dieses Klimaschutzkonzept soll eine systematische Übersicht über Klimaschutzmaßnahmen in allen Handlungsfeldern geben und neue langfristige Impulse für die weitere Reduktion von Energieverbrauch und CO2-Emissionen liefern.

Dazu sollen ausgehend von den Ergebnissen der Einstiegsberatung Handlungsmöglich-keiten für alle Handlungsfelder konkretisiert werden (Energetische Gebäudesanierung und energieeffizienter Neubau, Energieeffizienz in privaten Haushalten, Betrieben und kommunalen Liegenschaften, Energieversorgung, erneuerbare Energien, Mobilität, Öf-fentlichkeitsarbeit, Klimaanpassung etc.).

Dabei werden Maßnahmen sowohl auf der Nachfrageseite (Einsparpotentiale, rationelle Energieanwendung, Nutzerverhalten etc.) wie auf der Erzeugungsseite (z. B. Kraft-Wärme-Kopplung, Nahwärmenetze) berücksichtigt.

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