Mörike-Museum: Stadt Neuenstadt am Kocher

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Torturm und Dekanat im Frühling

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Mörike-Museum

Mörike-Museum Cleversulzbach

Das Mörike-Museum Cleversulzbach im alten Schulhaus wird vom Freundeskreis Mörike-Museum e.V. betreut. Zahlreiche Dokumente, Abbildungen, Schriften sowie persönliche Gegenstände geben die Lebenssituation von Mörike während seiner Zeit als Pfarrer in Cleversulzbach wieder. Der Besucher erhält außerdem Informationen über die Dichtermütter von Mörike und Schiller, deren Gräber sich auf dem Friedhof von Cleversulzbach befinden. Eine Ecke ist dem Gedenken an Margarete Seebold, der langjährigen Hüterin und Bewahrerin von Eduard Mörikes Erbe, gewidmet. 

Die Ausstellung ist geöffnet:
An Sonn- und Feiertagen von 11.00 Uhr bis 16.30 Uhr
ausgenommen: Weihnachten, Neujahr, Karfreitag, Ostersonntag.
In den Monaten Dezember und Januar bleibt das Museum geschlossen.

Führungen (auch wochentags) nach Vereinbarung:
Telefonnummer: 07139 97-23

Hier geht's zur Fotogalerie
Hier gehts zur Homepage des Mörike-Museums Cleversulzbach

Eduard Mörike

Eduard Mörike (1804 bis 1875) sollte nach dem Willen der Familie Pfarrer werden. Damit war der streng geregelte Ausbildungsweg vorgegeben. Nach der Schule und dem Besuch eines der "Niederen theologischen Seminare" (von 1818 bis 1822 in Urach) folgte das Studium der evangelischen Theologie im "Höheren theologischen Seminar", dem Tübinger Stift (bis 1826). Das Pfarrexamen legte Mörike nur mit mäßigem Erfolg ab - für ihn zählten die poetische Begabung, die Freundschaftsbeziehungen, die Möglichkeit zum geistigen Austausch und zu geistiger Anregung während der Studienzeit deutlich mehr.

In der sich anschließenden langen Vikarzeit, wohl auch auf Grund seiner bescheidenen Prüfungsergebnisse, seiner poetischen Neigung und seiner angegriffenen Gesundheit, versah Mörike insgesamt elf Stellen, bevor er am 26. April 1834 um die zwar mäßig dotierte, aber von Umgebung und Klima ihm entsprechende Pfarrei Cleversulzbach bat. Die "wirkliche Ernennung" erfolgte durch königliches Dekret am 20. Mai und im Juli zog er mit seiner Mutter und seiner 18-jährigen Schwester Klara ins Pfarrhaus ein. Von "seinem" Cleversulzbach schwärmt Mörike im Brief vom 9. September 1837 an den engen Freund Wilhem Hartlaub und stellt eine frühe Fassung des Gedichts "Septembermorgen" voran:

Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen. Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt In braunem Golde fließen. (1828)

Führungen und Gruppenbesuche

Gerne sind die Mitglieder des Vereins "Freundeskreis Mörike-Museum e.V." bereit eine Führung (Gruppenstärke max. 25 Personen) durchzuführen. 

Aus organisatorischen Gründen ist es allerdings erforderlich, dass Sie sich rechtzeitig anmelden unter: Telefonnummer: 07139 97-23 (Stadtverwaltung Neuenstadt)

Eintrittspreise:

  • Erwachsene/Rentner: 2,50 €
  • Schüler/Studenten: 1,00 €
  • Gruppe ab 10 Personen: 2,00 €

Führung:

  • Dauer ca. 1 bis 1,5 Stunden
  • Preis pro Führung: 40,00 €

Informationen

Das Informationsblatt über den Mörike-Pfad (Rundweg im Ort und Spazierweg zum Rundweg um den Ort) finden Sie hier als Pdf.Datei (PDF-Datei)

Infobereiche